Maria MIRÓ  Sopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

Die in Barcelona geborene Maria Miró gehört momentan zu den aufstrebenden spanischen Sopranistinnen unserer Zeit. Regelmässig bringen Vorstellungen sie an das Teatro Real Madrid, an das Gran Teatre del Liceu oder zum Palau de les Artes Valencia.

Maria Miró studierte Gesang am renommierten Liceu Conservatoire in Barcelona und am Royal Northern College of Music (RNCM) in Manchester, Großbritannien, das sie mit einem Master in Musik mit Auszeichnung abschloss. Zuvor lernte sie Querflöte und Klavier und absolvierte ein Medizinstudium an der Universität Barcelona.

Ihr Operndebut machte sie 2011 als FIORDILIGI am Lyrischen Opernstudio Weimar. In  2012 sang sie die ERSTE DAME in Die Zauberflöte beim Wexford Opera Festival und SUOR GENOVIEVA in Suor Angelica beim Dorset Opera Festival. Nach ihrem ersten Auftritt am Gran Teatre del Liceu in Falla’s L’Atlantida , wurde sie sofort für die zwei nächsten Spielzeiten reengagiert und zwar in I due Foscari und Il trovatore. Die Künstlerin sang MIMI beim Salisbury Festval und war NORMA am Teatro Massimo Palermo. In 2013 machte sie ihr äußerst erfolgreiches Debut am Teatro Real Madrid als MARIANA in Wagner’s Das Liebesverbot. Daraufhin wurde sie hier unmittelbar reengagiert als PENELOPE in Britten’s Gloriana, mit der sie einen ähnlichen Triumph feiern konnte.
„Maria Miró bot die beste Leistung des Abends, mit einer runden und kraftvollen Stimme, homogenen, wunderbaren Farben in den verschiedenen Registern, gutem hohen Register und ausgezeichnetem dramatischen Einsatz der Dynamik. “ Platea Magazine

Die CONTESSA ALMAVIVA verkörperte Maria am Opera Grand Avignon. Andere Höhepunkte beinhalten WELLGUNDE in Teatro Real’s Ring, MICAELA in Carmen mit dem Orchestra Reino de Aragón, MUSETTA in La Boheme an der Opera de Sabadell oder die ERSTE DAME Die Zauberflöte an der Opera de Oviedo in 2021.

Maria Miró ist ebenfalls eine sehr gefragte Zarzuela Sängerin. So machte sie in 2019 ihr Debut am Teatro de la Zarzuela als MARQUESITA in El barberillo de Lavapiés. Es folgten Gastengagements in Oviedo (2020), am Teatro de la Maestranza (2021), im Palau de les Arts und wieder am Teatro de la Zarzuela (2022).

Die Sopranistin interessiert sich auch für zeitgenössische Musik . Sie sang die Weltpremiere von zwei neuen spanischen Opern von noch lebenden Komponisten. In 2021 übernahm sie mit großem Erfolg die Hauptrolle des CRUZ in Jesús Torres‘ Oper Tránsito  am Palau de les Arts and Teatro Real und LAURENCIA in Fuenteovejuna von Jorge Muñiz an der Opera de Oviedo (2018) und an der Opera de Tenerife (2022). 

Als ausgezeichnete Liedsängerin trat sie bei vielen Festivals und Konzertreihen in ganz Spanien und im Vereinigten Königreich auf, darunter in Auditori in Barcelona, ​​im Auditorio in Alicante und am Gran Teatre del Liceu. Auf der Konzertbühne trat sie als Sopranistin in Beethovens 9. Symphonie mit JOSBU und mit Egmont mit dem Oviedo Filarmonia auf. Ihr Repertoire beinhaltet ebenso Rossini‘s Petite Messe Solennelle und Vivaldi’s Gloria , Mendelssohn‘s Elias und Mendelssohns Psalm 42.

Zukünftige Engagements beinhalten die Titelrolle in der Weltpremiere von Marisa Manchado‘s LA REGENTA am Teatro Real Madrid. Ausserdem ist sie erneut CRUZ in der Oper Tránsito am Palau de les Arts of Valencia. In Oviedo singt sie die ANNA BOLENA und am Liceu verkörpert sie die NANETTA in Falstaff.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Teatro Real Madrid – La Regenta – ANA OZORES
Maria Miró in der Titelpartie, gesanglich frisch und koloraturfest…
OPERNWELT , 12/2023 Götz Thieme
Ana Ozores, brillant gespielt von María Miró, ist allein auf ihrer Bühne, der Raum gehört ihr und nur sie füllt ihn aus.
Aber Maria Miro kann nur durch ihre wundervolle Stimme diese komplexe Frau, der sie nacheifert, zum Leben erwecken. (...)Die Arbeit der spanischen Sopranistin ist brillant.
Le Salon Musical
lesalonmusical.it
Opera de Tenerife – Fuenteovejuna - LAURENCIA
Auch die Solosänger waren sowohl stimmlich als auch schauspielerisch sehr adäquat, wobei Maria Mirós hervorragende Leistung als Laurencia herausragte. Als Sopranistin mit großem dramatischen Gespür, Kraft und stimmlicher Meisterschaft gelang es ihr, die Wechselfälle der Figur vorbildlich widerzuspiegeln.
bachtrack
mariamiro.com
Die Sopranistin María Miró bot eine hervorragende Darstellung der Laurencia, einer Figur, die, blutüberströmt und vor Wut über die Vergewaltigung entflammt, ihre Landsleute zur Rede stellt, ihnen Vorwürfe macht und Rache fordert. Das ist der Kern der Arbeit: Ohne diese überzeugende Szene würde die Geschichte keinen Sinn ergeben.
Ópera Actual
mariamiro.com
Teatro Real Madrid Götterdämmerung – WELLGUNDE
Der letzte Akt war der Beste und was die Regie von Heras-Casado betrifft, mit einer Szene der Rheintöchter (wunderschön die drei Sängerinnen) von angemessener und vollendeter Lyrik (…) Ein wunderbares Trio von Rheintöchtern stand heraus, bestehend aus Elisabeth Bailey,María Miróund Marina Pinchuk, die eine makellose Mischung, korrekte Emission und ein gutes Gesangskonzept sowie eine tadellose Bühnenperformance zeigten.
Codalario
codalario.com
Teatro Real/ Teatro Espanol – Transíto – CRUZ
Beginnend mit der CRUZ von María Miró , mater dolorosa, stark in der Erscheinung, sogar hart, aber die das Leiden der Verlassenen in sich trägt und gleichzeitig diejenige ist, die über ihren Sohn wachen muss. Die kraftvolle Stimme mit vollmundigem Timbre deckt die gesamte Bandbreite der Gefühle perfekt ab, während die Schauspielerin beeindruckend treffsicher ist.
Toute la culture (09.06.21), Paul Fourier
María Miró , die in ihrer ewigen Witwenschaft kein Schwarz trägt, muss ihrer Figur Schmerz und Würde verleihen, und sie schien mir die meist passende Stimme des Abends zu sein: stark, ohne viel Aufhebens, sie verleiht der Rolle die nötige Würde. Hervorragend!
Platea Magazine (01.06.21), Enrique Bert
Unterstützt von ihrem cremigen und attraktiven Sopran-Timbre – der hochwertigsten Stimme der fünf Sängerinnen (…) – komponierte María Miró eine leidende Cruz, die zwischen Leiden, Eifersucht und Vorwürfen gegenüber einem Ehemann hin- und hergerissen ist, der sie immer noch liebt,...
Cadalario (01-06.21), Raúl Chamorro
María Miró zeigt die meist dramatische Seite der Handlung mit hervorragenden stimmlichen Ressourcen und einer sehr maßvollen theatralischen Dimension.
Scherzo (31.05.21), Santiago Martín Bermúdez
(…) Die Sopranistin María Miró in der Rolle des Cruz creiert aus einem Rucksack voller Schmerz und Ausdauer eine großartige Gesangsfigur.
El País (30.05.21), Jorge Fernández Guerra
Die Besetzung ist homogen und überzeugend in ihren beiden Facetten, Gesang und Schauspiel, und in beiden Bereichen sticht unserer Meinung nach der Cruz vonMaría Miró hervor.
Periodista digital (30.05.21), José Catalán Deus
 
 
 
SZENENFOTOS
Teatro Real de Madrid – La Regenta – REGENTA
 
Teatro Real de Madrid – La Regenta – REGENTA
 
Opera de Tenerife – Fuenteovejuna – LAURENCIA
© Miguel Barreto
 
Teatro Real de Madrtid – Götterdämmerung – Wellgunde
© Javier de Real
 
Teatro Real und Teatro Espanol – Transito – CRUZ
 
Teatro Real Madrid – Il Pirata – ADELE
 
Teatre de la Faràndula de Sabadell - La Bohème - MUSETTA
© A. Bofill
 
 
 
INTERVIEWS - PORTRAITS
Scherzo Magazine - Maria Miró "Alternar repertorios favorece la elasticidad de la voz”