Nadja STEFANOFF Sopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

2023 begeisterte sie als MARIETTA in Die tote Stadt an der Rheinoper Düsseldorf – Duisburg. Mit dieser Rolle war sie zuvor bereits an der Finnischen Nationaloper Helsinki erfolgreich gewesen.
Als FEDORA war sie an der Oper Frankfurt und als MARTA in Weinbergs Die Passagierin an der Oper Graz und dem Landestheater Innsbruck zu erleben.

In der Saison 2023/24 wird sie als SIEGLINDE in Walküre am Theatre de la Monnaie Brüssel debutieren.
Als SIEGLINDE beeindruckte sie zuvor bereits am Staatstheater Kassel, wohin Sie in der Saison 22/23 zurückkehrte.

Außerdem war sie die NORMA am Nationaltheater Mannheim, ELISABETHA in „Maria Stuarda“, DONNA ELVIRA in “Don Giovanni” am Gärtnerplatztheater München und KATJA in „Katja Kabanova“ am Staatstheater Mainz.

Von 2007 bis 2014 gehörte die deutsche Künstlerin dem Ensemble des Opernhaus Bremen an. Als Mezzosopran verkörperte sie hier Rollen wie CALBO in Rossinis “Maometto”, II IDAMANTE in Mozarts “Idomeneo”, ANGELINA in “La Cenerentola”, ROSINA in “Il Barbiere di Siviglia” oder OCTAVIAN in Strauss' “Der Rosenkavalier”. Nadja Stefanoff feierte auch große Erfolge als ADALGISA in Bellinis “Norma”, DONNA ELVIRA in Mozarts “Don Giovanni”, GIULIETTA in Offenbachs “Hoffmanns Erzählungen” und JUDITH in Bartoks ” Blaubarts Burg”.

Gastengagements führten sie in dieser Periode ebenfalls zum Kammer Philharmonie Orchester Bremen, an die Stuttgarter Staatsoper, die Komische Oper Berlin, die Dresden Staatsoperette, an das Theater Bielefeld und die Oper Bonn. Außerdem, erschienen CD Einspielungen mit der Staatsoperette Dresden und dem NDR Radiophilharmonie Orchester.

Ihr Triumph als TOSCA in Bremen läutete ein Richtungswechsel in ihrer Karriere ein. Es war der Anfang ihrer Laufbahn als dramatischer Sopran. In diesem Repertoire machte sie ihr Debüt in der Titelrolle von B. Martinus “Juliette” (Bremen) und als ANNA KARENINA in J.Hubays gleichnamiger Oper am Staatstheater Braunschweig.

Seit der Saison 201/2015 ist Nadja Stefanoff Mitglied des Ensembles des Staatstheater Mainz. Hier war sie bereits als ADRIANA LECOUVREUR, MANON LESCAUT, MEDÉE, NORMA, TOSCA, MADAME LIDOINE in Poulencs ”Les Dialogues des Carmélites”, AGATHE in Freischütz oder VITELLIA in “La Clemenza di Tito” zu sehen.

Außerdem war sie die LISA in “Pique Dame”, die FALENA (La Falena) am Staatstheater Braunschweig oder MÉDÉE am Nationaltheater Mannheim. Gastauftritte brachten sie als MANON LESCAUT und SIEGLINDE an die Staatsoper Oldenburg.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Théâtre de la Monnaie Bruxelles – Die Walküre - SIEGLINDE
Nadja Stefanoff feiert ihren ersten Auftritt in La Monnaie mit der Rolle der Sieglinde, wobei sie die große Sensibilität des Schauspiels der Kraft der Stimme vorzieht. Die Sopranistin zeichnet ihre Gesangslinie mit großer Präzision und markanter Prosodie. Die Höhen sind klar…
Olyrix
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Rheinoper Düsseldorf-Duisburg - Die tote Stadt - MARIETTA
Ebenso schwierig ist die Sopranpartie der Marie und der Marietta, die ja eigentlich nur in der Pauls Fantasie existiert. Nadja Stefanoff, tanzt, kokettiert, begehrt, dominiert, zickt rum, und sie bewältigt die lange Partie in sehr hoher Tessitura mit großer Umsicht.
Opernmagazin
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Nadja Stefanoff hält für Marietta in der Höhe Fanfarentöne, in der Mittellage ihre reiche Palette sinnlicher Valeurs bereit.
Concerti
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An seiner Seite ist die aus Mainz und Frankfurt wohlbekannte Nadja Stefanoff eine gewitzt spielende Marietta, deren große, edle Stimme etwas schwerer geworden ist und sich bei den Spitzentönen auch schwerer tut. Das funktioniert aber gut.
Frankfurter Rundschau
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Die attraktive Nadja Stefanoff spielt Marietta eindrucksvoll und verführerisch, eine beeindruckende Frau, lebendig, intensiv, mit Persönlichkeit und Esprit. Stimmlich erreicht sie erst im zweiten Akt ihre exquisite Souveränität, findet zu klaren Linien, leuchtet die Figur in all ihren Facetten aus. Ihre Stimme klingt nun wunderbar natürlich, findet zu Glanz und Leichtigkeit. Ihre Höhen bezaubern mit Sinnlichkeit und Schmelz.
ioco
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Staatstheater Mainz - Manon Lescaut - MANON LESCAUT
Die Titelrolle wird durch Nadia Stefanoff (Sopran) hervorragend dargeboten. Manon ist treulos und pendelt zwischen zwei Männern hin und her. Ihre Wandlungsfähigkeit vom Katholischen Klosterleben über das Schulmädchen in Kniestrümpfen bis zum Partygirl wird uns auch stimmlich präsentiert. Dabei bewahrt ihre Stimme immer die Oberhand über das Orchester.
Der neue Merker 03/2020, Volker Funk
Nadja Stefanoff formt die Manon mit all ihren Facetten gekonnt und spielt mit Inbrunst, singt die sanften Bögen und liedartigen Melodien in den ersten beiden Akten genau so überzeugend, wie sie sich in der zweiten Hälfte des Abends mit vollem Körpereinsatz und zu Herzen gehendem Gesang dem Verismo nähert. Das trifft nicht nur akustisch bis ins Mark – auch darstellerisch zeigt die Sängerin, was für eine brillante Künstlerin sie ist.
Der Opernfreund
www.deropernfreund.de
Staatstheater Mainz - Armide - ARMIDE
Nadja Stefanoff ist ein Glücksfall für die Partie der Armide. Ausdrucksstark und mit sicherer Höhe interpretiert sie diese nicht einfache Partie.
Opern Loderer
www.opernloderer.blogspot.com
Ihre Verkörperung durch Nadja Stefanoff ist geradezu sensationell beeindruckend – die voll tragende Stimme erhebt sich zu exquisitem Liniengesang, wächst gemäß der dramatischen Kurve bis zum Schluss zu konzentriertem, verdichtetem Empressivo, bietet bei den akkompagnierten Rezitativen auch hochdramatische Spitzen.
Opernwelt 3/2017
In der grandiosen Darstellerin der Titelpartie, der Sopranistin Nadja Stefanoff, findet Steiers Regie einen starken Dreh-und Angelpunkt des auf klare Linien gestrafften Geschehens. Zumal Stefanoffs bühnendramatisch vollendete Gestaltung exzellent mit ihrer großartigen vokalen Leistung einhergeht. Dunkel, aber nie matt, glühend, aber nicht oberflächlich gestaltet sie, empfindsam, aber immer stattlich und technisch souverän leuchtet sie diese Figur der letztlich unerwidert Liebenden aus. – Glücklich ein Theater, das solch eine Spitzenkünstlerin in seinem Ensemble weiß!
Rhein-Zeitung
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Staatstheater Braunschweig - Anna Karenina - ANNA KARENINA
Entscheidend zum Gelingen des Abends tragen die beiden Hauptdarsteller bei: Mit anfänglich leidenschaftlicher, dann mehr und mehr nur noch verzweifelter Hingabe stürzt Nadja Stefanoff sich in die seelischen Konflikte der Titelpartie, die Sie mit intensivem spielerischem Engagement und durchsetzungsfähiger Stimme glaubhaft verkörpert.
Das Opernglas/April 2014
Und trotz der Ambivalenz in der musikalischen Sprache entfaltete diese Rarität am Braunschweiger Haus eine hohe Sogkraft, was vor allem an den Protagonisten lag: Nadja Stefanoff als Anna Karenina verfügt über eine grandiose Bühnenpräsenz und Ausstrahlung mit hoher schauspielerischer Begabung…Ihr dunkel timbrierter, weicher Sopran bestach durch unangestrengte, agile Stimmführung und präzise Intonation.
Opernwelt - Uwe Schweikert
Nadja Stefanoff ist als Anna die Idealbesetzung. Ihr dunkles Timbre passt zu der grüblerischen Grundhaltung der Figur wie ihre vielfältigen dynamischen Differenzierungen. Dabei hat ihr Sopran große dramatische Reserve en und klar fokussierte Spitzentöne, die sich zu wohlklingender Leidenschaft verbinden.
Die deutsche Bühne – Andreas Berger
Ihre schwierigen und Kraft kostenden Gesangspartien bewältigten alle Solisten mit Bravour – allen voran Nadja Stefanoff in der Titelrolle mit leuchtendem, auch in den Höhen sicher geführtem Sopran.
Cellsche Zeitung
www.cellesche-zeitung.de
 
 
 
SZENENFOTOS
Staatstheater Mainz - Manon Lescaut - MANON LESCAUT
Photo: Andreas Etter
 
Staatstheater Mainz - Manon Lescaut - MANON LESCAUT
Photo: Andreas Etter
 
Staatstheater Mainz - Armide - ARMIDE
Photo: Andreas Etter
 
Staatstheater Mainz - Armide - ARMIDE
Photo: Andreas Etter
 
Staatstheater Mainz - Medea - MEDEA
Photo: Andreas Etter
 
Staatstheater Mainz - Norma - NORMA
Photo: Andreas Etter
 
Staatstheater Mainz - Norma - NORMA
Photo: Andreas Etter
 
Staatstheater Braunschweig - Anna Karenina - ANNA KARENINA
Photo: Jenö Hubay