Daniel MONTANÉ Dirigent
 
  BIOGRAPHIE  

 

Nach seiner erfolgreichen Neueinstudierung von SIMONE BOCCANEGRA am Staatstheater Mainz 2019, ist er hier nun als 1. Gastdirigent engagiert. Seine erste Produktion in 2020 war MANON LESCAUT.

2018 war er mit DON PASQUALE an der Cape Town Opera zu erleben und mit RIGOLETTO an der Opéra de Toulon. Die Presse schrieb:

„Die Stabführung des Dirigenten Daniel Montané ist beeindruckend. Sie lässt die Verwünschung derart donnern, dass das Publikum in dem Moment das Gefühl hat die Schallmauer zu durchbrechen. Später, jedoch, rührt sie die Zuschauer zu Tränen als die schöne Sopranistin Mihaela Marcu (Gilda) in der Arie ‚Caro Nome‘ ihre Liebe zum Grafen erklärt.“
www.varmatin.com

Daniel Montané wurde in Barcelona geboren. Er studierte an der Kunst Universität Graz Komposition und Dirigieren und schloss das Studium mit „besonderer Auszeichnung“ ab. Außerdem war er Stipendiat der „Deutschen Bank“ bei der „Akademie Musiktheater Heute“ in den Jahren 2001 bis 2003. Nach seinem Universitätsstudium wirkte er als Musikalischer Assistent am „Gran Teatre del Liceu“. 2003 gewann er den Ersten Preis des „Competition for Young Conductors“ der OCG (Orquesta Ciudad de Granada).

Sein Opern Debut fand 2004 mit „Hoffmanns Erzählungen“ im Theater Chemnitz mit der „Robert Schumann Philharmonie“ statt. Seitdem hat Daniel Montané viele Orchester dirigiert und wurde zu mehreren angesehenen Opernhäusern und Festspielen eingeladen, wie die Dresdner Semperoper, die Peralada Festspiele (Spanien), die La Coruna Festpiele (Spanien), an die Staatsoper Nürnberg, das Staatstheater Kassel, Nationaltheater Mannheim, oder zum Thessaloniki „Megaron“ (Griechenland).

In diesen Jahren dirigierte er zudem regelmäßig Orchester wie das Orchester des Gran Teatre del Liceu Barcelona, die Bremer Philharmoniker, die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, die Nürnberger Philharmoniker, das Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, das Thessaloniki Symphony Orchestra, das Orquesta Sinfónica de Galicia, das „Orchestra Sinfonica della Fondazione Tito Schipa“ u.v.a.
Geschätzt für seine Kenntnisse von Stimmen, hat Daniel Montané mit erstrangigen Sängern wie Matti Salminen, Carlos Álvarez, Deborah Polaski, Sonia Ganassi, Sondra Radvanovsky, gearbeitet und Operngalas geleitet.

Von 2007 bis 2012 war Montané Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Musikdirektors am Oper Bremen. In dieser Zeit hat er über zwanzig Opern aus dem großen Repertoire dirigiert.

Zwischen 2013 und 2015 wurde er Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Musikdirektors am Theater Ulm. Zu seinen Erfolgen mit dem „Philharmonisches Orchester der Stadt Ulm“ zählen u.a. „Der Rosenkavalier“, „Medée“ oder „Peter Grimes“ sowie seine zahlreichen Symphonischen Konzerte.

Zuletzt machte er u.a. sein Debut mit dem namhaften Bruckner Orchester in Linz. Am Bolshoi Theater Minsk ist er ständiger Gastdirigent und war hier zuletzt mit CARMEN und einem Gala-konzert erfolgreich. Ein GALA-Konzert dirigiert er auch in Sotschi, sowie Sinfoniekonzerte im Gasteig München und mit der Sinfónica del Vallés in Barcelona.
Am Gran Teatre del Liceu, Barcelona war er für MACBETH, RIGOLETTO, WERTHER, MANON LESCAUT und MADAMA BUTTERFLY. 2018 wurde der Dirigent auch für Barbiere di Siviglia nach Lübeck eingeladen und LES CONTES D’HOFFMAN an das Schleswig-Holsteinischen Landestheater.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Teatro Cervantes de Malaga – MANON LESCAUT
Einen goldenen Abschluss der 35. Saison des Teatro Cervantes de Malaga mit « Manon Lescaut »,d er erste große Erfolg von Puccini, in einer Produktion mit Dirigent Daniel Montané im Orchestergraben und einer Inszenierung von Pier Francesco Maestrini. Auf musikalischer Ebene ist Puccinis üppige,sinnliche und emotionale Orchestrierung für das Orquesta Filármonica de Málaga sowie für die Solisten des Rensembles unter der brillianten musikalischen Leitung von Daniel Montané eine Selbstverständlichkeit.
SUR
diariosur.es
Staatstheater Mainz – COSÌ FAN TUTTE
Das ließ dann das einzige Kapital dieser Inszenierung sich akkumulieren und hinter dem Regiekonstrukt den Klangkörper Mozarts in seiner ganzen Realität erleben. Jenes phänomenale Gemisch aus tändelndem Geplapper, scharfer, fast bellizistischer Diktion und transzendierender Emphase in höchster Sublimität. Was dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz unter der Leitung Daniel Montanés vortrefflich gelang.
Frankfurter Rundschau
www.fr.de
Schon während der Ouvertüre, die das Philharmonische Staatsorchester Mainz unter der Leitung seines Ersten Dirigenten Daniel Montané so flüssig, geschmeidig und präzise spielt, dass es eine Freude ist, tritt der der Zyniker Don Alfonso als Forscher auf… Dirigent Montané halt die Ensembleszenen locker in der Schwebe und hat sie zugleich kompakt im Griff.
Frankfurter Rundschau
www.fr.de
Daniel Montané sorgt am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz für einen temperamentvollen Höreindruck.
Kulturfreak
www.kulturfreak.de
Staatstheater Mainz – The Rake’s Progress
Unter Daniel Montanés feinfühligen Dirigat, artikulieren alle Sängerinnen und Sänger und das Philharmonische Staatsorchester Mainz, Stravinskys Gespräche facettenreich pointiert, volle abgründiger Doppelwürdigkeit und konterkarieren damit am Ende die Mobile von der Geschieht: „Bei müßigen Händen, Herzen und Seelen, findet der Teufel sein Werk“.
Deutschlandfunk
www.deutschlandfunk.de
Dass die Produktion dennoch nicht unerheblich daherkommt, liegt vor allem an ihrer musikalischen Ausgestaltung. Ein ausgesprochen diszipliniertes Orchester bis in feinste Nuancen durch Daniel Montané ausgepegelt, und ein grandioses Sängerensemble, wiegen schwer auf der Habenseite.
Frankfurter Allgemeine
www.faz.net
Die wirkt in der Interpretation des Staatsorchesters und des Opernchors höchst belebt, griffig in den Anspielungen und exponiert bei den Partien jener geschärften Intervallzüge, die dem Spiel mit Idiomen immer wieder Biss und Spannung verleihen. Dirigent des Abends war Daniel Montané, der beide Aspekte der Musik zu vereinen wusste. Ihm stand ein Vokal-Team zur Verfügung, das kaum Wünsche offen ließ.
Frankfurter Rundschau
www.fr.de
Staatstheater Mainz - DIE FLEDERMAUS – Oktober 2020
„Fest im fidelen Gefängnis. Staatsheater spielt die „Fledermaus“ von Johann Strauß – mit Abstand.

Auch im Orchestergraben gelten Abstände. Die reduzierte Instrumentation von Derek Clark kommt schön schlank aber dennoch klangvoll herüber. Daniel Montané dirigiert mit großer Einfühlung sodass musikalisch wirklich Hochgenuss entsteht, besonders in den Solisten-Ensembles.“
Dietrich Stern, Allgemeine Zeitung
www.allgemeine-zeitung.de
SYMPHONY CONCERT - Philharmonic State Orchestra Mainz - October 2020
„Wenn Feuer auf Kälte Trifft. Musikgenuss im Zelt – 2. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Staatsorchester Mainz

Die Leitung hatte der neue erste Dirigent des Staatsorchester Daniel Montané inne. Einleitend erklang die Ouvertüre für Orchester der polnischen Komponistin Grazyna Bacewicz (1909-1969); …/… Unter Montané vermittelte das Philharmonische Staatsorchester Mainz das Temperament und die meditative Kraft dieser kontrastreichen Musik, die im Ausnahmezustand geschrieben wurde.
Solist in Ludwig van Beethovens zweitem Klavierkonzert war Montanés Landsmann Daniel Blanch. …/.Im Rondo musizierte das Orchester unter Montané grazil pulsierend, durch den freudigen Satz schimmerten geheimnisvolle Andeutungen; die Interpreten zeigten, wie tief Beethoven in der Vergangenheit wurzelt und wie weit er in die Zukunft strahlt.
In Antonín Dvoráks Sinfonie Nr. 7 entfaltete das Orchester unter Montané gewaltige Klangfülle, Feuer und Kälte trafen aufeinander. Schwelgerisch und dabei feingliedrig setzte der mit „Poco adagio“ überschriebene zweite Satz ein, machtvoll krönten ihn die Bläser.
Bebend entspann sich das Vivace: Ausgelassenheit und Melancholie wurden tänzerisch beschworen, Paukenschläge schallten durch den Saal, Stürmisch spielte das Orchester das Finale mit seinen schwindelerregenden Umschwüngen.“
Manuel Wanda, Allgemeine Zeitung
www.allgemeine-zeitung.de
Staatstheater Mainz – MANON LESCAUT
Ein wahrhafter Puccini-Sound erfreut das Publikum von Anfang an. ‚Schuld daran‘ ist der hervorragende spanische Dirigent Daniel Montané. 2002 hatte er sein Operndebut mit ‚Hoffmann’s Erzählungen‘. Darauf folgten viele Gastspiele. Er dirigierte u.a. auch Konzerte mit dem Bruckner-Orchester Linz, der Deutschen Radio Philharmonie und wird auch in der Semperoper eingeladen. An das Grand Teatre del Liceu Barcelona kehrt er regelmäßig zurück, zuletzt mit ‚Macbeth‘, ‚Rigoletto‘, ‚Werther‘, Madama Butterfly‘ und ‚Manon Lescaut‘.
Der neue Merker 03/2020, Volker Funk
Die Personenführung ist ausgezeichnet und schmiegt sich der vom Philharmonischen Staatsorchester Mainz unter dem Gastdirigenten Daniel Montané sensibel interpretierten Partitur ausgezeichnet an.
NMZ
www.nmz.de
Hervorragend ist das Dirigat von Daniel Montané, der alle Facetten des reichhaltigen Puccinischen Gestaltungsarsenals mit dem blendend disponierten und geschmeidig spielenden Philharmonischen Staatsorchester in herrlichen Bögen und bestens auf die Sänger bezogenen Aufschwüngen realisiert. Dabei nicht schwammig oder schmetternd.
Frankfurter Rundschau
www.fr.de
Reich an orchestralen Farben und Kontrasten steht in „Manon Lescaut“, mit der Puccini 1893 seinen Weltruhm begründete, die pure Emotion als menschlicher Lebensantrieb im Mittelpunkt. Deshalb ist es für den musikalischen Leiter Daniel Montané eine Selbstverständlichkeit, dass trotz der modernen Inszenierung und dank Puccinis Musik die gewohnte Vertrautheit für diesen berühmten Opernstoff erhalten bleibt. Für Montané hat Puccini mit seiner dritten Oper „Manon Lescaut“ den Schlüssel gefunden, die Welt, so wie sie sich darstellt, im Rhythmus der Oper einzufangen. Vieles von dem, was Puccini in seinen ersten beiden Opern, respektive in seinen Kompositionen für die Orgel geschrieben hat, findet in abgewandelter Form Eingang in „Manon Lescaut“.
Allgemeine Zeitung
www.allgemeine-zeitung.de
Staatstheater Mainz – SIMONA BOCCANEGRA
Unter Daniel Montané zeigt das Orchester einen prägnanten Zugriff auf Verdis beredte, rasch fluktuierende, situationsverdichtende Sprache, zu der essentiell das charakteristische Changieren der fatalistisch dunklen Register gehört.
Gerhard R. Koch – Opernwelt 5/2019
Daniel Montané treibt mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz das Drama unaufhaltsam, dabei äußerst sängerfreundlich, voran. Allenthalben leuchtet die Avanciertheit und kostbare Farbigkeit der Partitur auf.
theater:pur
www.theaterpur.net
Das Meer spielt auch im Orchestergraben des Mainzer Staatstheaters mit: Der Dirigent Daniel Montané lässt im Vorspiel zum 1. Akt die Meeresstimmung impressionistisch flimmern… Trotzdem steht „Simon Boccanegra“ seitdem im Schatten von …. Dass das eigentlich nicht ganz nachvollziehbar ist, denkt man nach dieser dramatisch fesselnden, von Daniel Montané leidenschaftlich vorangetriebenen Interpretation, bei der das Mainzer Staatstheater auf ein packend spielendes Ensemble zurückgreifen kann.
Allgemeine Zeitung
www.allgemeine-zeitung.de
Opéra de Toulon - RIGOLETTO
Was dem katalanischen Dirigenten Daniel Montané betrifft : Er flößt dem Opernorchester von Toulon Kraft und Energie ein und bringt es in Höchstform. Die Nuancen und Modulationen der Partitur werden perfekt widergegeben: : unerbittlich in der Ouvertüre, keuchen im Rhythmus keuchend mit Rigoletto’s Beschwerden im IIen Akt II, und entfesselt im Sturm des IIIen Akt.
Opera Online
www.opera-online.com
Am Pult der Dirigent Daniel Montané. Sein Dirigat beinhaltet richtige Maßarbeit: treffsicher wechselt er die Tempi, von lebhaft nach langsam. Er gibt eine belebende, klangvolle Vorstellung, die den tristen visuellen Aspekt etwas verringert. Mit großer Aufmerksamkeit folgt Daniel Montané den Sängern. Beim „Gewitter“ hebt sich das Orchester etwas hervor, die Begleitung des finalen Duetts von Gilda und Rigoletto wurde mit viel Gefühl gespielt. Ein hörenswertes Orchester mit schöner Klangfarbe. Als der Vorhang fiel, gab es langanhaltenden Applaus bei dieser Saisoneröffnungsvorstellung, die ein stetig wachsendes Publikum völlig überzeugte.
GB Opera
www.gbopera.it
Die Stabführung des Dirigenten Daniel Montané ist beeindruckend. Sie lässt die Verwünschung derart donnern, dass das Publikum in dem Moment das Gefühl hat die Schallmauer zu durchbrechen. Später, jedoch, rührt sie die Zuschauer zu Tränen als die schöne Sopranistin Mihaela Marcu (Gilda) in der Arie „Caro Nome“ ihre Liebe zum Grafen erklärt.
Var-matin
www.varmatin.com
Aufmerksam unterstützt Daniel Montané die Sänger…. Den Blechbläsern entlockt er sehr schöne Töne – z.B. im Vorspiel - und die Streicher am Anfang der Arien (« Cortigiani, vil razza dannata ») sind sehr ergreifend. Das alles in einem prägnanten Tempo, von den Musikern bemerkenswert gespielt. Das Publikum, das sich während der ganzen Aufführung zurückhielt, belohnt ihn am Ende der Vorstellung mit einem sehr herzlichen Applaus.
Olyrix
www.olyrix.com