Liudmila Lokaichuk  Koloratursopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

Liudmila Lokaichuk wurde in der Saison 2021/22 als ZERBINETTA in Ariadne auf Naxos am Staatstheater Saarbrücken, am Staatstheater Karlsruhe und an der Opéra de Limoges gefeiert. Als ZERBINETTA wird sie 2024 auch ihr Italiendebut am Teatro Verdi Trieste machen.

Am Staatstheater Saarbrücken ist sie u.a. auch als MORGANA in Alcina, KATHI in Im weißen Rößl und NORINA in Don Pasquale , VIOLETTA in La Traviata oder LAURETTA in Gianni Schicchi zu erleben.

Zuvor war Liudmila Ensemblemitglied an der Oper Halle und machte hier bereits ihr aufsehen-erregendes Debut als ZERBINETTA in Ariadne auf Naxos und wurde für diese Interpretation als ‚Beste Sängerin‘ im Jahrbuch 2019 der OPERNWELT nominiert.
Im Jahrbuch der OPERNWELT 2020 folgte die Nennung als BESTE NACHWUCHSSÄNGERIN für ihre Interpretation der EFFI in der Uraufführung von Siegfried Matthus Oper EFFIE BRIEST am Staatstheater Cottbus. Eine Rolle, die der Komponist für sie geschrieben hat.

Zu den weiteren Rollendebuts an der Oper Halle gehören die INÉS in Meyerbeers L’Africane, WANDA in Die Großherzogin von Gerolstein, OSCAR in Un ballo in maschera und DONNA ANNA in Don Giovanni.

Als ITALIENISCHE SÄNGERIN in Strauss‘ Capriccio debutierte sie an der Oper Leipzig.

In Cottbus war die junge Sopranistin von 2016 bis 2018 fest engagiert und war in Rollen wie der BLONDE, KÖNIGIN DER NACHT, FLEURETTE in „Ritter Blaubart“, JENNY HILL in ‚Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny‘, ZERLINA erfolgreich. Als ZERLINA gastierte sie auch in Bonn, wo sie 2016 in der Rossinis „La scala di seta" die JULIA im Beethoven Campus verkörperte.

Liudmila absolvierte von 2006 bis 2011 ihr Gesangsstudium am „Mussorgsky" Konservatorium in Jekaterinburg. Noch während ihres Studiums gewann sie 2010 den V.A. Kurochkin International Wettbewerb für junge Operetten- und Musicalsänger und erhielt damit ein Engagement als Solistin am Staatlichen Musiktheater Jekaterinburg. Ihr Debut an diesem Haus gab sie in der Rolle der HERMIA in Offenbachs „Barbe-Bleue", als ADELE in Johann Strauss' „Fledermaus" sowie als GILDA in Rigoletto.

Seit 2011 trat sie regelmäßig am Theater in Tscheljabinsk auf. U.a. als SUSANNA in „Figaro", LIUDMILA in „Ruslan und Liudmila" und ANTONIDA in „Ein Leben für den Zaren" erfolgreich war.

In Bangkok debütierte sie als FRASQUITA in „Carmen" in Rahmen des 14. Music Festivals in Thailand.
2013 feierte sie ihr erfolgreiches Debüt als ROSINA in Frank Matthus' Inszenierung von "Der Barbier von Siviglia" unter der musikalischen Leitung von Stefan Sanderling beim Festival Kammeroper Schloss Rheinsberg. Hier sang sie 2015 ihre erste VIOLETTA in „La Traviata" und glänzte in dieser Rolle 2016 und 2017 beim Festival „Bergedorfer Musiktage" im Theater Haus im Park, Hamburg-Bergedorf.
2014 und 2016 war Liudmila als GRETE MINDE in Sigfried Matthus' gleichnamiger Oper bei den Fontane-Festspielen in Neuruppin zu erleben.

Liudmila war Preisträgerin beim 2. Internationalen Gesangswettbewerb OCEAN CLASSICAL AWARD 2013 mit der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz. 2. Preise gewann sie beim Concorso Lirico Internationale „Santa Gianna Beretta Molla", Mailand und dem 5. Concorso Lirico Internationale XXII Premio Cleto Tomba, Bologna.

Mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin trat sie neben Edita Gruberová und Klaus-Florian Vogt bei der Berliner Benefiz-Operngala auf.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Staatsoper Saarbrücken – Ophelia - GERTRUDE
Als SolistInnen brillierten auf hohem Niveau, ohne dass die Leistungen der weiteren ProtagonistInnen geschmälert werden sollen, allen voran Valda Wilson als erste Ophelia und als Gertrude (Gemahlin des Claudius) die großartige Liudmilla Lokaichuk...
OPUS Magazin, Kurz Bohr, 14. Mai 29023
Aus dem Ensemble ragen heraus ....Liudmila Lokaichuk als Luder Gertrude und zickige Koloraturdiva.
Oper!
oper-magazin.de
Staatstheater Saarbrücken - Alcina – MORGANA
Liudmila Lokaichuk erstaunte gleich zu Beginn der Oper als Morgana mir ihrem glockigen Sopran, wunderschönen Koloraturen und einer jugendlich wirbelnden Bühnenpräsenz und konnte sich die gesamte Oper hindurch auf diesem Niveau behaupten.
Das Opernglas 2/2022, M. Fiedler
Dann glänzt vor allem Liudmilla Lokaichuk in all ihrer stimmlichen und schauspielerischen Beweglichkeit, in der Schönheit ihrer Stimme und ihrem Talent und gelingt es ihr das Publukum mitzureißen... Nichts wie hin, kann man da nur sagen.
Opus Magazin, Friedrich Spangemacher Dezember 2021
...beispielweise wenn Liudmilla Lokaichuk die Margana gibt – dann funkelt und perlt diese Inszenierung und das wahre Barock-Feeling stellt sich ein.
SR2 Kulturradio, Barbara Grech
Staatstheater Saarbrücken – Ariadne auf Naxos – ZERBINETTA
Liudmilla Lokaichuck gibt ihrer Figur mit flexiblem Sopran den richtigen Schuss Überdrehtheit und Starallüren, ohne auf die differenzierten Töne ihres oberflächlich leichten Charakters zu verzichten.
SR
www.sr-mediathek.de
…und hätte ohne die formidablen Sänger nicht geblitzt, allen voran die hinrießende Zerbinetta von Liudmila Lokaichuk mit lupenreinen Koloraturen, Witz und Sex-Appeal.
Götz Tieme, Opernwelt 11/21
Das Ensemble ist durchweg klasse, doch Lokaichuk als Zerbinetta überstrahlt alle. (...) Ein Triumph!
Saartext – Oliver Sandmeyer
Liudmilla Lokaichuck gibt ihrer Figur mit flexiblem Sopran den richtigen Schuss Überdrehtheit und Starallüren ohne auf die differenzierten Tönen ihres oberflächlich leichten Charaskters zu verzichten.
SR2 Karsten Neuschwender
www.sr-mediathek.de
Opernhaus Halle – Don Giovanni – DONNA ANNA
Als Donna Anna strahlte Liudmila Lokaichuk sensationell mit einer sauber gesungenen Höhe, einer restlos überzeugenden und tief aus ihrem Inneren heraus gestalteten Dramatik und den wunderschönen Stimmfarben ihres Soprans durch alle Lagen und Kantilenen. Mit ihrer großen Arie im zweiten Akt ließ sie förmlich den Atem anhalten.
Klassik begeistert
www.klassik-begeistert.de
Staatstheater Cottbus – Effi Briest - EFFI BRIEST
…ist in hohem Maße der wundervollen Liudmila Lokaichuk zu verdanken. Die aus dem russischen Angarsk stammende Sopranistin gehörte bis vor einem Jahr zum Opernensemble des Staatstheaters Cottbus und ist jetzt an der Oper Halle fest engagiert. Matthus kennt sie seit dem Beginn ihrer Karriere in Rheinsberg. Er hatte für sie bereits die Hauptrolle in „Grete Minde“ geschrieben, und als er den Auftrag für die „ Effi Briest“ bekam, sogleich an sie gedacht und ihr diese Partie gleichsam in die Kehle komponiert. ‚Jede Sängerin träumt von so einer Rolle‘, schwärmt sie und übertrifft alle Erwartungen, die man hat, wenn man sich die Romanfigur Effi auf der Opernbühne vorstellt. Sie ist ein Ausbund an Fröhlichkeit und Lebenslust, wenn sie als 17-jährige auf einer Schaukel sitzt und mit ihren Gespielinnen herumtollt. Bald darauf bricht der Ernst des Lebens über sie herein, ihre Mutter verkündet ihr, dass sie den sehr viel älteren Innstetten heiraten soll. Szene für Szene wirkt sie gehemmter und schüchterner, bis sie schließlich an der unnachsichtigen Moral der Gesellschaft zugrunde geht. ‚Am liebsten sind mir Partien, die ich psychologisch ausloten kann‘, sagt sie und zeigt in der Rolle der Effi, mit welcher Hingabe und Perfektion sie diese Figur mit Leben erfüllt.
Opernglas 12/2019 - J. Gahre
So kann auch Ljudmilla Lokaichuk, der absolute Star des Abends, die Titelrolle mit nicht nur fabelhaften Tönen, sondern auch großartigem Spiel rüsten. Ihr Porträt eines jugendfrohen Mädchens, das sich zur gescheiterten Frau entwickelt, hat Größe.
Freie Presse
www.freiepresse.de
Die eigentliche hohe Frauenstimme gehört natürlich Effi selbst. Liumila Lokaichuk, der die Partie vermutlich in die Kehle komponiert wurde – alter Opernbrauch seit Händels Zeiten – ist sängerisch, spielerisch, figürlich eine Effi wie aus dem Bilderbuch. Wer noch den DDR-Fernsehfilm gesehen hat, muss sich an Angelica Domröse erinnert fühlen.Lokaichuk trifft stimmlich und spielerisch immer genau den schmalen Grat zwischen jugendlicher Naivität und Unbefangenheit des jungen Mädchens und ihrer Ängstlichkeit und Abhängigkeit als Gattin.
LR Online
www.lr-online.de
Als idealtypische Effi beginnt sie mit mädchenhafter Unbefangenheit, überstrahlt leichtfüßig schwebend ihre Umgebung, durchmisst dann das ganze Effie-Leben höchst glaubwürdig im Zeitraffer.
NMZ
www.nmz.de
Es gibt auch keine Melodie, auf der man singend und spielend dahinsegeln könnte, sondern nur kurze musikalische Verdichtungen, die man ein paar Sekunden lang stimmlich und darstellerisch auf den Punkt und zum Klingen bringen muss.
Am besten gelingt das Liudmila Lokaichuk: Sie ist eine erfrischend lebenslustige, betörend liebende und tot-traurig leidende Effi, der wir jedes Wort und jeden Ton abnehmen, die wir so gern vor den mitleidlosen Männern beschützen und vor der hartherzigen Gesellschaft retten würden.
RBB Online
www.rbb-online.de
Opernhaus Halle – Ariadne auf Naxos - ZERBINETTA
Liudmila Lokaichuk bietet als Zerbinetta nicht nur das obligatorische glitzernde Koloraturen-Feuerwerk, sondern vertieft die Rolle im oft unterschätzten Vorspiel, weil sie ein sicheres Zentrum, eine zuverlässig auf dem Atem geführte Stimme und damit eine klangvoll-expressive Tonbildung einsetzt.
Online Merker, Werner Häußner
www.onlinemerker.com
Ein bejubelter Glücksgriff in jeder Hinsicht ist die Zerbinetta von Liudmila Lokaichuk – so atemberaubend sicher und leicht hat man in Halle (mal abgesehen von den hier zuweilen aufschlagenden Counterstars bei den Händelfestspielen) schon lange keine Koloratur mehr gehört. Sie bekam ihre Portion Sonderapplaus gleich an Ort und Stelle.
Joachim Lange
www.nmz.de
An ein derartiges Feuerwerk aus Koloratur und Sexappeal kann man sich in Halle nicht erinnern, aber auch auf anderen Bühnen würde sie abräumen.
Die deutsche Bühne
www.die-deutsche-buehne.de
Ein bejubelter Glücksgriff in jeder Hinsicht ist die Zerbinetta von Liudmila Lokaichuk – so atemberaubend sicher und leicht hat man in Halle (mal abgesehen von den hier zuweilen aufschlagenden Counterstars bei den Händelfestspielen) schon lange keine Koloratur mehr gehört. Sie bekam ihre Portion Sonderapplaus gleich an Ort und Stelle.
Joachim Lange
www.nmz.de
Opernhaus Halle – l’Africaine - Inès
Diese andere Frau wurde von Ludmila Lokaichuk verkörpert. Ihr Sopran ist klar und leuchtend…
Der Neue Merker 1/2018 Dana Herzowa
Liudmila Lokaichuk, wird als portugiesische Rivalin um die Liebe Vascos bejubelt.
NMZ
www.nmz.de
Staatstheater Cottbus –Barbe-Bleu- FLEURETTE
Und Prinzessin Fleurette brachte wirklich einen Hauch echter französischer opéra-bouffe-Stimmung mit ins Haus. Die pariserischste Stimme des Abends stammt aus Russland und heißt Liudmilla Lokaichuk. Die Sopranistin hat zweimal in Rheinsberg beim internationalen Sängerwettbewerb der Kammeroper verdiente hohe Preise abgeräumt. Herzlichen Glückwunsch ans Cottbusser Haus dafür, dass es diese Künstlerin fest unter Vertrag genommen hat!
rbb Kulturradio
Liudmila Lokaichuk singt die Prinzessin Hermia (alias Fleurette) mit ansprechend timbriertem Sopran...
Opernwelt, Januar 2017 Carsten Niemann
Fontane Festspiele Neuruppin - GRETE MINDE
Die 28-jährige zierliche Liudmila Lokaichuk gab ihrer Grete sowohl im Spiel, aber erst recht im Gesang so viel Kraft und Furor, dass man als Zuschauer hin- und hergerissen war zwischen dem Gefühl, sie tröstend in den Arm nehmen zu wollen oder ihr in ihrer Rage lieber aus dem Weg zu gehen.
MOZ
www.moz.de
 
 
 
SZENENFOTOS
Teatro Verdi Trieste – Ariadne auf Naxos – ZERBINETTA
 
Staatstheater Saarbrücken – Ariadne auf Naxos – ZERBINETTA
 
Staatstheater Saarbrücken – Ariadne auf Naxos – ZERBINETTA
 
Staatstheater Cottbus – Effie Briest - EFFI BRIEST
 
Staatstheater Cottbus – Effie Briest - EFFI BRIEST
 
Fontane Festspiele Neuruppin – GRETE Minde
 
Staatstheater Cottbus - Der Barbier von Sevilla – ROSINA
 
Staatstheater Cottbus - Der Barbier von Sevilla – ROSINA
 
Staatstheater Cottbus – Aufstieg und Falls der Stadt Mahagonny – JENNY HILL
Staatstheater Cottbus – Aufstieg und Falls der Stadt Mahagonny – JENNY HILL
Kammeroper schloss Rheinberg – La Traviata – VIOLETTA