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BIOGRAPHIE |
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Thomas de Vries startet das Jahr 2026 als Cover für den ALBERICH in Rheingold, Siegfried und Götterdämmerung in der Neuinszenierung von Wagners Ring von David McVivar an der Scala di Milano.
Im Sommer 2024 begeisterte der deutsche Bariton bei den Tiroler Festspielen Erl als ALBERICH in Der Ring des Nibelungen. In dieser Rolle war er zuvor schon am Staatstheater Wiesbaden sowie hier auch bei den Internationalen Maifestspielen erfolgreich gewesen.
In der Saison 2024/25 war er u.a. der TELRAMUND in Lohengrin am Bremer Theater sowie der FANINAL im Rosenkavalier an der Oper Kiel.
Gastspiele führten Thomas de Vries u.a. an das Aalto Theater Essen, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, an das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Darmstadt, die Komische Oper Berlin, nach Halle, Bremen, Chemnitz, Schwerin, Gera, Kiel, Lübeck, Mainz, Kaiserslautern, Heidelberg, Regensburg, an das Teatro Lirico in Cagliari und das Landestheater Innsbruck.
Thomas de Vries wurde in Bad Kreuznach geboren. Nach dem Gesangsstudium in Köln führte ihn sein erstes Festengagement ans Staatstheater Cottbus. Danach folgten Engagements in Oldenburg und Dortmund.
Seit 2002 war er Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, wo er sich ein breites Repertoire erarbeitet hat. Hier sang er u.a. MOMUS und CHITERON in Rameaus ‚Platée’, PAPAGENO, GRAF DANILO (Die lustige Witwe), die Titelpartie in ‚Eugen Onegin‘, EISENSTEIN in Die Fledermaus, CONTE ALMAVIVA in Le nozze di Figaro, DONNER im "Rheingold", GIORGIO GERMONT in La Traviata , die Rolle des JESUS in Bachs ‚Johannes-Passion‘, GGUGLIELMO in Così fan tutte‘, VALENTIN in Faust, die Titelrolle in ‚Don Giovanni‘ , ALBERT in Werther , KURWENAL in Tristan und Isolde, DON FERNANDO in Fidelio, MARCELLO in La Boheme, BARTOLO in Il Barbier di Siviglia , PAOLO ALBANI in Simone Boccanegra, MUSIKLEHRER in Ariadne auf Naxos, FANINAL in Der Rosenkavalier und TELRAMUND in Lohengrin. Sein Debut als ALBERICH in Wagner’s Ring des Nibelungen gehörte hier zu seinen größten Erfolgen.
Seine Bühnentätigkeit ergänzen seit vielen Jahren Auftritte bei namhaften Festspielen sowie CD-Produktionen.
Herr De Vries leitet als Dirigent das Wiesbadener ‚Ensemble Mattiacis‘, das sich erfolgreich der Pflege
und Aufführung der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts in historischer Aufführungspraxis widmet.
2014 wurde Thomas de Vries vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst der Titel "Kammersänger" verliehen.
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| KRITIKEN |
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| Tiroler Festspiele Erl – Der Ring des Nibelungen – ALBERICH |
| "Thomas de Vries imponierte nicht nur mit Fülle und Kraft seiner Stimme, sondern auch durch den Furor des Singens und das Geschick, seinen Flüchen der Wut den Farbglanz des Schmutzes zu geben." |
FAZ – Jürgen Kesting faz.net |
| "Thomas de Vries, ebenso mit großem Volumen gerüstet und trefflicher Textverständlichkeit aufwartend, gibt den famosen Alberich,..." |
Klassik Begeistert – Kirsten Liese klassik-begeistert.de |
| "Thomas de Vries ist ein machtgieriger, böser und zudem stimmgewaltiger Alberich von unheimlicher Bühnenpräsenz." |
Kleine Zeitung kleinezeitung.at |
| Maifestspiele Wiesbaden – Der Ring des Nibelungen – ALBERICH |
| "Kammersänger Thomas de Vries hatte als Alberich einen weiteren besonders starken Auftritt. Mit expressiver Textgestaltung und stimmlicher Souveränität überzeugte er das Publikum auf ganzer Linie. Thomas de Vries gelang es ausgezeichnet, die Bosheit und den unbändigen Ehrgeiz Alberichs mit beeindruckender Intensität darzustellen. Seine Stimme war kraftvoll und flexibel, was seine große Klasse in der Interpretation dieser komplexen Figur erneut unter Beweis stellte. Besonders beeindruckend war seine Fähigkeit, Alberichs Verzweiflung und Wut in den Auseinandersetzungen mit dem Wanderer zu vermitteln. Seine stimmliche Vielseitigkeit und dramatische Präsenz machten seine Darstellung zu einem der Höhepunkte des Abends." |
Online Merker onlinemerker.com |
| ".... einen vorzüglichen Alberich bekam man in Thomas de Vries," |
Online Merker onlinemerker.com |
| Staatstheater Wiesbaden – Tristan und Isolde – KURWENAL |
| "Thomas de Vries liefert in der Partie des Kurwenal eine famose Leistung. Sein samtig getönter Bariton ist mit großer Textverständlichkeit gepaart. Er gibt den Schildträger Tristans mit Hingabe, bringt die ritterlichen Werte einer versunkenen Welt anrührend zur Geltung." |
Opera Online – Helmut Pitsch opera-online.com |
| "Schon bei der vorherigen Tristan und Isolde Inszenierung von Dietrich Hilsdorf verkörperte KS Thomas de Vries den Kurwenal. Souverän besticht er mit großer stimmlicher Autorität," |
Kulturfreak kulturfreak.de |
| Staatstheater Wiesbaden – Lohengrin – TELRAMUND |
| "Der erfahrene Kammersänger Thomas de Vries verkörperte einen souveränen Telramund, der seine Partie mit Bravour meisterte," |
Der Opernfreund deropernfreund.de |
| Staatstheater Wiesbaden – Die Meistersinger von Nürnberg – SIXTUS BECKMESSER |
| "Thomas de Vries debütiert in der Partie des verknöcherten Stadtschreibers Sixtus Beckmesser, mal charismatisch brillierend, mal nervend selbstgerecht. Gekonnt gelingen ihm die verschlagenen Beckmesser-Koloraturen, die technisch eine Herausforderung voller tückischer Stolpersteine sind. Er zeigt sich streng regelkonform denkend, akademisch konservativ, als an den Buchstaben der Vorschriften klebender Charakter. In der entsetzlich schwierigen Prügelfuge überzeugt er. Tragisch komisch sein Vortrag im Festsaal – anstatt „Morgenlich leuchtend“ singt er „Morgen ich leuchte“, oder „Wonnig entragend“ „Wohn‘ ich erträglich“ oder gar „herrlich ein Baum“ „häng‘ ich am Baum“. Hier beweist Thomas de Vries sein feines Gefühl für Nuancen und erheitert gekonnt das Publikum." |
IOCO ioco.de |
| "Sein Gegenspieler Beckmesser ist Thomas de Vries mit Franz Liszt-Frisur und damit einem aufgesetzten Künstler-Habitus; er fordert von anderen mehr, als er selbst erfüllen kann. Sein wandlungsfähiger Bariton gibt der Rolle reizvolle Facetten und er ist nicht nur der alte, lächerliche Meckeronkel, sondern es ist durchaus klar, dass der ideologisch verknöcherte Mann wirklich gefährlich werden kann. Er spielt phantastisch – sein versungenes Lied im dritten Aufzug mit klimpernder Beckmesser-Harfe (Kristina Kuhn) ist zum Tränenlachen komisch – und eine der großartigsten Szenen der ganzen Produktion ist die, in der er bei Sachs durchs Fenster steigt und den Text des Preisliedes klaut." |
Klassik begeistert klassik-begeistert.de |
| "Ihm als Antipode entgegengestellt ist Sixtus Beckmesser. Thomas de Vries fand hier nahezu seine Bestimmung als Bassbariton. Mit klarer, fast schneidender Stimme übertönte er seine Widersacher und brillierte vor allem in seinen grotesken Versuchen, dem Meistergesang (der Tabulatur) gerecht zu sein, wie beim gescheiterten Minnelied im 2. Akt." |
Klassik begeistert klassik-begeistert.de |
| Staatstheater Wiesbaden – Tannhäuser – BITEROLF |
| "Unter den Minnesängern ragte der großartige Thomas de Vries als Biterolf heraus. Auch hier zeigte er, wie überzeugend charakteristisch er gestalten kann." |
Der Opernfreund deropernfreund.de |
| Staatstheater Wiesbaden – Salome – BUSSPREDIGER |
| "Bariton und Kammersänger Thomas de Vries bleibt trotz seiner nur kurzen Auftritte als fanatischer Bußprediger ob seiner Ausdrucksstärke nachhaltig in Erinnerung." |
Kulturfreak kulturfreak.de |
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| SZENENFOTOS |
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Maifestspiele Wiesbaden – Ring – ALBERICH © Karl und Monika Forster |
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Staatstheater Wiesbaden – Die Meistersinger von Nürnberg – BECKMESSER © Karl und Monika Forster |
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