Ernesto GRISALES

Tenor


REPERTOIRE

KRITIKEN aktuell




BIOGRAPHIE

Die Presse lobt
’Seine in der Höhe zu feiner lyrischer Gestaltung wie zu dramatischen Ausbrüchen fähige metallische Stimme.’

Als RADAMES war Ernesto Grisales zuvor schon bei den Festspielen in der Arena di Verona (mit Daniela Dessi), in St. Margarethen (Österreich) , in Avenches (Schweiz), und in Toronto erfolgreich. An der Seite von Michele Crider sang er diese Partie auf einer großen Deutschland-Tournee u.a. in Halle (Gerry-Weber-Stadion), Berlin, Düsseldorf etc. 2005 machte er sein Debüt als ALVARO in Forza del destino an der Oper Bonn. Er sang den TURRIDU (Cavalleria Rusticana) und den CANIO (Il Pagliacci) in Toronto und den CAVARADOSSI (Tosca) in Seoul und den Niederlanden. Außerdem begeisterte er 2008 in einem großen Galakonzert mit Karita Mattila in der Arena von Helsinki.

Gefragt ist der Tenor auch als KALAF ( gesungen u.a. beim Puccini-Festival in Torre del Lago, in Sao Paolo mit Eva Marton und in Toulon), als PINKERTON (an der Staatsoper Berlin mit Anna Tomowa-Sintow), CAVARADOSSI mit Sherill Milnes , TURRIDU und CANIO in Palm Beach, als MACDUFF, POLLIONE und ERNANI in Toulon, als OTELLO beim Festival von Sankt Margarethen, in Madrid und Como. Außerdem führten ihn Gastspiele nach Athen und Japan (Carmen), Venedig (Manon Lescaut) und Marseille ( La vida breve und Norma). Er arbeitete u.a. mit namhaften Dirigenten wie Peter Schneider, Stefan Soltesz, Michel Plasson, Jiri Kout, Asher Fisch u.v.a.

Der gebürtige Kolumbianer studierte Gesang und verschiedene Sprachen (wie italienisch, deutsch, französisch, englisch) am Konservatorium in Madrid und erhielt dort sein Gesangsdiplom. In der Folge wurde er mit zahlreichen Preisen bei verschiedenen Wettbewerben ausgezeichnet u.a. erhielt er den 1. Preis beim Wettbewerb in Verviers (Belgien), den 1. Preis beim Wettbewerb in Marseille, den 2. Preis beim Wettbewerb in Toulouse und beim Wettbewerb Mario del Monaco in Italien und weitere Preise bei den Wettbewerben 'Alfredo Kraus', und Placido Domingo' in Spanien.

Im Sommer 2006 war Ernesto Grisales erstmals bei den Eutiner Festspielen zu erleben. Er sang hier mit großem Erfolg den MANRICO in Il Trovatore und Opern-Gala-Abende. Einen Erfolg, den er in der gleichen Rolle 2007 in Gars am Kamp wiederholte. In 2008 gastierte der Künstler mit großem Erfolg u.a. als Otello in Tokio. 2010 begeisterte er als KALAF in Coburg und an der Nationaloper Bratislava, im Rahmen „ Ruhrgebiet – Kulturhauptstadt 2010 „ war er der umjubelte Radames der Open-Air-Aufführungen.

 


REPERTOIRE

Bellini Norma Pollione
Bizet Carmen Don José
de Falla La vida breve Paco
Dvorak Requiem Tenor
Giordano Andre Chenier Chenier
Leoncavallo Cavalleria Rusticana Turridu
Mascagni I Pagliacci Canio
Mussorgskij Boris Godunow Dimitrij
Ponchielli La Gioconda Enzo Grimaldo
Puccini Giacomo Tosca Cavaradossi
  Madame Butterfly Pinkerton
  Manon Lescaut de Grieux
  Turandot Calaf
Verdi, Guiseppe La Traviata Alfredo
  Il trovatore Manrico
  Nabucco Ismael
  Macbeth Macduff
  La Forza del destino Manrico
  Un ballo in maschera Riccardo
  Luisa Miller Rudolfo
  Aida Radames
  Don Carlo Don Carlo
  Otello Otello
  Requiem Tenor
Wagner Tannhäuser Tannhäuser
  Der fliegende Holländer Erik

 



KRITIKEN

Turandot - Landestheater Coburg

'Hervorragend war auch Ernesto Grisales, der sich als Calaf in die erste Liga der Rollenvertreter sang. Mit prächtigem, ungemein starkem und volltönendem italienischen Heldentenor erschloss er alle Facetten seiner anspruchsvollen Rolle, die er mit großer Eleganz bewältigte. Furios gelang ihm das „Nessun dorma“.'

Der Opernfreund

FESTSPIELWÜRDIG
'Diese glanzvolle Neuproduktion von Puccinis letzter Oper TURANDOT am Landestheater wird schon wegen den geradezu festspielwürdigen Sängern der Hauptpartien in bester Erinnerung bleiben. ...Hervorragend war auch ERNESTO GRISALES, der sich als Calaf in die erste Liga der Rollenvertreter sang. Mit prächtigem, ungemein starkem und volltönendem italienischem Heldentenor erschloss er alle Facetten seiner Rolle, die er mit großer Eleganz bewältigte. Furios gelang ihm das "Nessun dorma".'

Ludwig Steinbach – ORPHEUS 5+6

'Calaf, der Kolumbianer Ernesto Grisales, war ihr ein ein ebenbürtiger „Gegner“. Seine lyrische Stimme, die aber auch mühelos dramatische Ausbrüche trägt, seine heldische Erscheinung, gestaltet den Tatarenprinzen als glaubwürdigen, bedingungslos Liebenden, der bereit zur Selbstaufgabe ist.'

Musenblätter - Januar 2010

'Sehr geradlinig stellt Ernesto Grisales den unbekannten Prinzen dar. Männlich tritt er dabei auf, meistert seine Partie mit großer Durchschlagskraft, aber auch dem nötigen Sentiment. Egel wie hoch und laut, seine Töne bleiben immer schlank und schön'

Neue Presse - 18. Januar 2010

'Als Prinz Calaf behauptete sich der aus Kolumbien stammende Tenor Ernesto Grisales vor allem in der Höhe mit durchsetzungsfähiger Stimme und kraftvoll attackierten Spitzentönen. Die anspruchsvolle Partie gestaltete er bis zum Schluss mit großem Nachdruck und routinierter Gestik.'

Coburger Tageblatt - 18. Januar 2010
  Italienische Opernnacht - Residenzfestspiele Darmstadt

'Tenor Ernesto Grisales war es vorbehalten die Residenzfestspiele um einen belcantistischen Glanzpunkt zu bereichern... Als Grisales am Ende des wunderschönen Abends die Arie des Kalafs "Nessun dorma" aus Puccinis 'Turandot' als Zugabe draufsetzte und damit das Ergötzungsbedürfnis der annähernd tausend Besucher befriedigte, hatte Grisales, ein wahrer Glücksfall, die Sympathie seines Publikums endgültig gewonnen.'

Darmstädter Echo - August 2007


La Forza del Desatino - ALVARO - Theater Bonn

'Ernesto Grisales war mit seinem robusten, dunklen Latino-Tenor keine schlechte Wahl für den Alvaro - er ist ein Sänger alter Schule, der immer wieder mit erfreulichem Bemühen um Pianotöne überraschte.'

Online Musik Magazin

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