Marian Pop   Bariton
 
  BIOGRAPHIE  

 

Internationale Gastverpflichtungen führten Marian Pop u.a. an die Oper in Tel Aviv als MALATESTA in Don Pasquale, an die Palm Beach Opera Miami als DANDINI in La Cenerentola, an die Philadelphia Opera als MARCO in Gianni Schicchi und MERCUTIO in Romeo et Juliette, an die Opera Bastille Paris als MARULLO in Rigoletto, nach Baltimore, Orlando und Arizona als CONTE ALMAVIVA in Le nozze di Figaro, nach Portland als SILVIO in I Pagliacci.

An der Michigan Opera Detroit sang er den FIGARO in Barbiere, MARCELLO in La Boheme, die Titelrolle CYRANO (Welt Premiere mit Musik von David di Chiera), MR. GOBINEAU in Das Medium, das BARITON-Solo in Carmina Burana, sowie in der Saison 2015/16 den TADEUSZ in Weinbergs Die Passagierin.

Regelmäßig gastiert der rumänische Bariton an Opernhäusern wie der Staatsoper Stuttgart, dem Theater Basel und St. Gallen, Enschede, Klagenfurt, Bukarest, Santiago de Chile mit Rollen wie dem FALKE oder EISENSTEIN in Die Fledermaus, dem CONTE ALMAVIVA in Figaro, dem BECKMESSER in Meistersinger, MELOT in Tristan und Isolde, BELCORE in L'elisire d'amore, DANDINI in La Cenerentola, ULISSE in Ritorno d'Ulisse in Patria, POSA in Don Carlo, TADDEO in L'italiana in Algeri, VALENTIN in Faust, MALATESTA in Don Pasquale, DON GIOVANNI und den PATALONE in Die Liebe zu den 3 Orangen.

Zu seinen meistgesungenen Rollen gehört der FIGARO in Il barbiere di Siviglia, den er an der Staatsoper Stuttgart, der Oper Leipzig, am Staatstheater am Gärtnerplatz München, in Klagenfurt, am Theater Basel, in Santiago de Chile, in Palma de Mallorca, Arizona und Enschede mit großem Erfolg verkörperte.

Zunächst studierte Marian Geige und ab 1995 Gesang an der Musikakademie in Cluj. Sein erstes Festengagement hatte der rumänische Bariton an der Wiener Staatsoper und Volksoper, wo er in Rollen wie dem PING in Turandot, HARLEKIN in Ariadne auf Naxos, MARULLO, MALATESTA, VALENTIN, FALKE, GRAF HOMONAY in Zigeunerbaron, DEMETRIUS in Midsummernight's Dream zu erleben war.

Zuletzt gehörte Marian Pop zudem zum Ensemble des Staatstheaters Kassel, wo er mit zahlreichen Rollendebuts auf sich aufmerksam machte. Darunter der BARON SCARPIA in Tosca, RIGOLETTO, der FANINAL im Rosenkavalier sowie der EUGEN ONEGIN. In der Spielzeit 2014/2015 wurde der Bariton vom Kasseler Publikum "zum beliebtesten Sänger" der Spielzeit gewählt. Vor allem seine Darstellung als gewiefter Barbier wurde hoch gelobt: "Seine sängerische Qualität ist dabei ebenso beeindruckend wie sein komödiantisches Talent und seine Bühnenpräsenz." (HNA, 3. Juni 2015).

Konzertauftritte und Liederabende mit Werken von Mahler, Brahms, Fauré, Mendelssohn, uvm. ergänzen seine "große gestalterische Bandbreite" (HNA am 16. Juni 2015).

In der Saison 2016/17 singt er den SCARPIA am Staatstheater Braunschweig, den CYRANO (Komponist di Chiera) in Detroit und Charlotte und ist in zahlreichen Konzerten zu erleben.

In der Saison 17/18 debütiert er als BARNABA in La Gioconda am Landestheater Innsbruck.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Landestheater Innsbruck –La Gioconda – BARNABA
Als Barnaba war MARIAN POP mit dunkler und metallischer Stimme ein Bösewicht par excellence, genau so, wie man die selbst Verdis lago in den Schatten stellende Figur geben muss. Der rumänische Bariton vorwiegend in Kassel engagiert, verfügte darüber hinaus über eine klare, scharfe Diktion, über Agilität der Stimmführung, Höhensicherheit, gepaart mit passend glatzköpfiger Erscheinung.
Opernglas – 1/2018
"Marian Pop in der Rolle des Barnabas bot eine wahrhaft mitreißende Vorstellung. Von dem Moment an als er die Bühne betritt, strahlt er nur Böses aus und findet großen Gefallen daran. Irgendwie findet er immer einen Vorwand in der Nähe des Geschehens zu sein, sei es als Anwalt, Hauptmann oder Seemann, jedoch immer als Spion mit der Absicht zu Vernichten. Pop holt das Maximum aus der Rolle: jede Gestik, jede Gesichtsausdruck sitzt perfekt. Er macht sich lustig über die Verzweiflung der Menschen, genießt ihren Schmerz und hasst jeden, Alvise einbegriffen. Im zweiten Akt wird eine Gruppe Bürger gefangen genommen, als sie versucht mit Enzos Schiff das Land zu verlassen. Der Vorhang fällt als Barnaba ihre Exekution inszeniert. Pop verfügt über eine vollendete Gesangstechnik, die er hervorragend einzusetzen weiß. Seine Phrasierung war stets perfekt abgestimmt mit genau dem richtigen Maß an Gehässigkeit oder Ironie in der Stimme."
Opera Wire
www.operawire.com
“ Marian Pop kann als Barnaba Gefährlichkeit und Zynismus auch in die Stimme legen …“
Tiroler Tageszeitung
www.operawire.com
“ Marian Pop als Spitzel Barnaba ließ stimmlich und schauspielerisch keine Wünsche offen. …“
meinbezirk
www.operawire.com
“ Barnaba, die Inkarnation des Bösen und wohl der infamste aller Opernschurken (von Gessler über Hagen, Jago, Scarpia bis hin zu Francesco Cenci), fand in Marian Pop eine höchst beeindruckende, nie überzeichnende Verkörperung. Besondere Erwähnung verdienen der Gänsehaut erzeugende Monolog sowie das Duett mit Enzo im 1. Akt. Eine überragende Leistung des weltweit gefragten rumänischen Baritons, die vom Publikum seltsamerweise nicht angemessen gewürdigt wurde. Sonst werden doch gerade die Bösewichte am meisten bejubelt! …“
Online Merker
www.der-neue-merker.eu
“ Marian Pop kann als Barnaba seinem Baritongeschütz Effektvolles abtrotzen, … …“
Online Merker
www.pressreader.com
“ All’estremo opposto, come efficacia della caratterizzazione scenica, il suo sinistro strumento Barnaba, per il quale il rumeno Marian Pop ha realizzato in modo ideale le intenzioni della regia, creando veramente, nei panni dell’informatore-provocatore di un regime di polizia, la figura descritta da Victor Hugo nella prefazione al suo dramma: “eterno nemico di tutto quel che è elevato; mutevole di forma secondo tempo e luogo, ma in fondo sempre lo stesso; spione a Venezia, eunuco a Costantinopoli, opinionista d’assalto (pamphlétaire) a Parigi … miserabile intelligente e infame che non sa altro che nuocere”. Questo camaleontismo è stato anche sottolineato dal frequente cambio di costume, e, dopo un «E cantan su lor tombe!» che vocalmente non lasciava presagire nulla di buono, da un canto che è andato via via imponendosi sin dal duetto con il tenore.…“
Opera Click
www.operaclick.com
Michigan Opera Detroit- CYRANO
"Vor 10 Jahren wurde Marian Pop mit seiner brillanten Baritonstimme und seiner charismatischen Bühnenpräsenz persönlich von DiChiera für die Rolle des Cyrano ausgewählt. Seine Rückkehr in eben dieser Rolle ist äußerst erfreuend. Es ist wahrhaftig SEINE Rolle. Seine physische Darstellung mit der abenteuerlichen Galanterie und den Schwertgefechten passt perfekt zu den dynamischen vokalen Qualitäten, die die Rolle erfordert. Pops Gesang ist sowohl kraftvoll als auch nuanciert, wodurch Cyranos Wut und Sehnsucht perfekt zum Ausdruckgebracht wird. Es gelingt ihm die komische Scharfsinnigkeit und die tragische Poesie dieser heroischen Rollehervorzubringen."
Encore Michigan
www.encoremichigan.com
Staatstheater Kassel - EUGEN ONEGIN
"Und Marian Pop gelingt es in der Titelrolle des Onegin, dessen Wandlung vom kühlen Verführer zum verzweifelt Liebenden mit ausdrucksstarkem und zunehmend emotional aufgeladenem Bariton glaubhaft zu machen."
HNA
HNA
"Marian Pop in der Titelpartie zeigt einen edel timbrierten Bariton, der vor allem in den Verzweiflungsausbrüchen der Schlussszene profunde Größe offenbart."
Göettinger Tageblatt
Göettinger Tageblatt
Staatstheater Kassel - RIGOLETTO
"Wie eng benachbart Liebe und Hass sind, wie tief die Verbitterung ist, die ein von einer herzlosen Gesellschaft zum Außenseiter gestempelter Mensch empfindet, das alles verkörpert Marian Pop als Rigoletto stimmlich wie darstellerisch auf höchst komplexe Weise."
HNA
HNA
Staatstheater Kassel - Der Rosenkavalier - FANINAL
"Marian Pop ist ein beachtlicher Faninal."
OMM
OMM
 
 
 
SZENENFOTOS
Landestheater Innsbruck – La Gioconda – BARNABA
 
Staatstheater Kassel - EUGEN ONEGIN
 
Staatstheater Kassel - RIGOLETTO
 
Michigan Opera - CYRANO
 
Staatstheater Kassel - Die Fledermaus - EISENSTEIN