Daniel MONTANÉ Dirigent
 
  BIOGRAPHIE  

 

„…doch hätte der Inszenierung etwas mehr „Story“ gutgetan. Aber die erzählt ohnehin die Musik, deren Tiefen Daniel Montané und das Philharmonische Orchester Ulm kristallklar ausloten und so das Geschehen wie die seelischen Zustände der Figuren beinahe auch ohne Worte verständlich werden lassen.“

So beschrieb die Kritik von „Opernglas“ die ausdruckvolle Leitung des Dirigenten Daniel Montané bei seiner letzten Premiere „Peter Grimes“ an Ulmer Theater.

Daniel Montané wurde in Barcelona geboren. Er studierte an der Kunst Universität Graz Komposition und Dirigieren und schloss das Studium mit „besonderer Auszeichnung“ ab. Außerdem, war er Stipendiat der „Deutschen Bank“ bei der „Akademie Musiktheater Heute“ in den Jahren 2001 bis 2003. Nach seinem Universitätsstudium wirkte er als Musikalischer Assistent am „Gran Teatre del Liceu“. 2003 gewann er den Ersten Preis des „Competition for Young Conductors“ der OCG (Orquesta Ciudad de Granada).

Sein Opern Debut fand 2004 mit „Hoffmanns Erzählungen“ im Theater Chemnitz mit der „Robert Schumann Philharmonie“ statt. Seitdem hat Daniel Montané viele Orchester dirigiert und wurde zu mehreren angesehenen Opernhäusern und Festspielen eingeladen, wie die Dresdner Semperoper, die Peralada Festspiele (Spanien), die La Coruna Festpiele (Spanien), an die Staatsoper Nürnberg, an das Staatstheater Kassel, das Nationaltheater Mannheim, wie auch nach Griechenland und Bolshoi Theater Minsk oder zum Thessaloniki „Megaron“ (Griechenland).

In diesen Jahren dirigierte er zudem regelmäßig Orchester wie das Orchester des Gran Teatre del Liceu Barcelona, die Bremer Philharmoniker, die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserlautern, die Nürnberger Philharmoniker, das Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, das Thessaloniki Symphony Orchestra, das Orquesta Sinfónica de Galicia, das „Orchestra Sinfonica della Fondazione Tito Schipa“ u.v.a. Durch diese Engagements konnte er sich ein großes Opern, Sinfonie und Ballett Repertoire erarbeiten.

Geschätzt für seine Kenntnisse von Stimmen, hat Daniel Montané mit erstrangigen Sängern wie Matti Salminen, Carlos Álvarez, Deborah Polaski, Sonia Ganassi, Sondra Radvanovsky, gearbeitet und Operngalas geleitet.

Von 2007 bis 2012 war Montané Erster Kapellmeister der Oper Bremen. In dieser Zeit hat er über zwanzig Opern aus dem großen Repertoire dirigiert. Davon sollen hier seine großen Erfolge mit "Le Grand Macabre", "Fliegender Holländer", "Nabucco", "Rienzi", "Maometto II", “Norma", “Turandot“, “Madame Butterfly“, “Mazeppa“,  “Eugen Onegin“, “Turn of the Screw“ oder “Tosca” erwähnt werden.

„Seine Präzision war bestechend. Intensität und Ausdruckkraft gingen unter die Haut“, so M. Pitz-Grevonig. Klassic.com über Montané, „Turn of the Screw“.

Zwischen 2013 und 2015 wurde er Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Musikdirektors am Theater Ulm. Zu seinen Erfolgen mit dem „Philharmonisches Orchester der Stadt Ulm“ zählen u.a. „Der Rosenkavalier“, „Medée“ oder „Peter Grimes“ sowie seine zahlreichen Symphonischen Konzerten, die das Publikum begeisterten.

In der Saison 15/16 machte er u.a. sein Debut mit dem namhaften Bruckner Orchester in Linz. Am Bolshoi Theater Minsk ist er ständiger Gastdirigent und war hier zuletzt mit CARMEN und einem Gala-konzert erfolgreich. Ein GALA-Konzert dirigiert er auch in Sotschi, sowie ein Sinfoniekonzert im Gasteig München. Daniel Montané arbeitet dazu regelmäßig am Gran Teatre del Liceu, Barcelona. Hier war er zuletzt für MACBETH, RIGOLETTO und WERTHER und in der Saison 17/18 für MANON LESCAUT.

Künftige Engagements führen ihn nach Cape Town für DON PASQUALE und an die Opéra Toulon für RIGOLETTO.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Opéra de Toulon - RIGOLETTO
Was dem katalanischen Dirigenten Daniel Montané betrifft : Er flößt dem Opernorchester von Toulon Kraft und Energie ein und bringt es in Höchstform. Die Nuancen und Modulationen der Partitur werden perfekt widergegeben: : unerbittlich in der Ouvertüre, keuchen im Rhythmus keuchend mit Rigoletto’s Beschwerden im IIen Akt II, und entfesselt im Sturm des IIIen Akt.
Opera Online
www.opera-online.com
Am Pult der Dirigent Daniel Montané. Sein Dirigat beinhaltet richtige Maßarbeit: treffsicher wechselt er die Tempi, von lebhaft nach langsam. Er gibt eine belebende, klangvolle Vorstellung, die den tristen visuellen Aspekt etwas verringert. Mit großer Aufmerksamkeit folgt Daniel Montané den Sängern. Beim „Gewitter“ hebt sich das Orchester etwas hervor, die Begleitung des finalen Duetts von Gilda und Rigoletto wurde mit viel Gefühl gespielt. Ein hörenswertes Orchester mit schöner Klangfarbe. Als der Vorhang fiel, gab es langanhaltenden Applaus bei dieser Saisoneröffnungsvorstellung, die ein stetig wachsendes Publikum völlig überzeugte.
GB Opera
www.gbopera.it
Die Stabführung des Dirigenten Daniel Montané ist beeindruckend. Sie lässt die Verwünschung derart donnern, dass das Publikum in dem Moment das Gefühl hat die Schallmauer zu durchbrechen. Später, jedoch, rührt sie die Zuschauer zu Tränen als die schöne Sopranistin Mihaela Marcu (Gilda) in der Arie „Caro Nome“ ihre Liebe zum Grafen erklärt.
Var-matin
www.varmatin.com
Aufmerksam unterstützt Daniel Montané die Sänger…. Den Blechbläsern entlockt er sehr schöne Töne – z.B. im Vorspiel - und die Streicher am Anfang der Arien (« Cortigiani, vil razza dannata ») sind sehr ergreifend. Das alles in einem prägnanten Tempo, von den Musikern bemerkenswert gespielt. Das Publikum, das sich während der ganzen Aufführung zurückhielt, belohnt ihn am Ende der Vorstellung mit einem sehr herzlichen Applaus.
Olyrix
www.olyrix.com